Episode 04 - Wie schwer machst du dir dein Leben?
Shownotes
In dieser Folge tauche ich tief in die Muster ein, die uns glauben lassen, dass das Leben schwer sein muss. Ich erzähle, wie ich selbst jahrelang unbewusst davon überzeugt war, dass nur harte Arbeit und Mühe Erfolg und Wert bedeuten. Gemeinsam hinterfragen wir alte Glaubenssätze und entdecken, wie viel leichter das Leben werden kann, wenn wir uns erlauben, neue Perspektiven einzunehmen.
Ich teile meine persönlichen Erkenntnisse und lade dich ein, deinen eigenen Weg zur Leichtigkeit zu finden, jenseits von Selbstoptimierungsdruck und alten Prägungen. Lass uns gemeinsam erforschen, wie Selbstanerkennung und ein bewusster Umgang mit unseren Überzeugungen unser Leben verändern können. Begleite mich auf dieser Reise zwischen Strom und Stille.
Selbstoptimierung
https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstoptimierung
Epigenetik
https://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik
Nervensystem
https://de.wikipedia.org/wiki/Nervensystem
Affirmation
Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlich willkommen bei Monoliths, dein Podcast zwischen Strom und Stille.
00:00:13: Heute möchte ich mit dir etwas tief tauchen.
00:00:16: Und zwar ist mir etwas vor einigen Jahren aufgefallen.
00:00:20: das möchte ich teilen weil ich sicher bin dass nicht nur mehr so ergeht.
00:00:26: Vor einigen jahren ist mir einmal bewusst geworden wie schwer ich mir mein Leben selber mache.
00:00:35: Und da geht es nicht darum, dass ich meine Vergangenheit schönreden möchte.
00:00:38: Wir alle tragen ein Rucksack und wir haben eine Vergangenheitsprägung und Verletzung, die wir auch unserem Lebensweg mittragen.
00:00:47: Dennoch war da irgendetwas in mir was aus einer Selbstverständlichkeit das Gefühl hatte mein Leben muss schwer sein!
00:01:00: Und zwar nicht bewusst vom Kopf her, dass ich gesagt habe, mein Leben muss schwer sein.
00:01:05: Sondern das war viel mehr eine Überzeugung würde ich sagen.
00:01:12: Dass ich irgendwo in mir eine Überzeugung abgelegt habe.
00:01:16: egal was ich mir vornehme in meinem Leben ob es ein Ziel ist einen Wunsch Es muss schwer sind das zu erreichen und es war ganz schockierend wirklich wahrzunehmen zu sagen wow schon fast fasziniert von dieser Schwere, als würde mich diese schwere anziehen.
00:01:37: Und als ich da genauer hingeguckt hatte war mir bewusst dass es aus ganz vielen Prägungen auch epigenetisch sicher mir weitergegeben wurde aber eben auch aufgrund meiner Kindheit und all dem was ich bisher erlebt habe das aus dem irgendwann eine Selbstverständlichkeit wurde dass halt einfach so ist Und mich dann so dabei zu erwischen, dass ich in dieser Annahme unterwegs bin.
00:02:04: So, wow!
00:02:06: Ich habe das nächste Ziel und da bin ich nicht mit dem Gedanken hingegangen und hab gesagt Boah es wird mega schwer zu erreichen.
00:02:11: überhaupt nicht alle die mich kennen wissen ich bin wahnsinnig positiver Mensch.
00:02:16: wenn ich mir ein Ziel setze dann gehe ich da voller Elan hin und denke so boah ja das rocke ich gar kein Thema.
00:02:24: Und trotzdem war darunter in mir etwas mit so nativen Überzeugungen, dass das schwer sein muss.
00:02:32: Diese Faszination der Schwere und das ist etwas was mich eben am Anfang schockiert hat weil ich dachte okay wow!
00:02:43: Was machst du jetzt damit?
00:02:46: Und dann auch in einen Weg geführt hat und ich glaube den kennen wir alle namens Selbstoptimierung.
00:02:53: Ich glaube es ist etwas, was heutzutage immer extremer wird, dass wir alles Gefühl haben.
00:02:58: Wir müssen uns irgendwie selbst optimieren und zwar bis zum Sankt Nimmerleinstag.
00:03:04: Und das ist sicher nicht das Ziel.
00:03:06: Natürlich ist es wichtig, dass ich bereit bin hinzuschauen bei mir.
00:03:11: Ich möchte wachsen!
00:03:12: Ich liebe Wachstum und ich finde es wichtig bereit sein hinzugucken und für Veränderung offen zu sein.
00:03:20: Dennoch gibt es da einfach gesunde Mittelmaß oder dann eben das völlig übertriebene, wo die Selbstoptimierung einfach kein Ende mehr nimmt.
00:03:31: Und da muss ich echt vorsichtig sein, dass ich mit diesem Thema der Schwere nicht in diese wahnsinn selbstoptimierungsbubble reinfliege und mich dann irgendwo in einem Kreis befinde, wo es gefühlt keinen herauskommen ergibt.
00:03:48: Ich glaube wir kennen das alle!
00:03:51: was mir dann einfach aufgefallen ist, okay wenn ich jetzt immer so fasziniert war von dieser Schwere und ich das warum auch immer durch Prägungen whatever spielt gar nicht so eine Rolle weshalb ich das in mir angelegt habe.
00:04:05: wichtig war diese Erkenntnis.
00:04:07: Und dann bin ich dahingehend okay wenn Ich diese Perspektive nun wechsle und ich mich frage Was wenn mir alles leicht in den Schoß fällt?
00:04:19: Und im ersten Moment ist da komplett alles zugegangen, weil mein Körper meinen System gesagt hat, kennen wir nicht.
00:04:25: Kennen wir nicht!
00:04:26: Mein Nervensystem macht zu?
00:04:27: Kennen die ich nicht sicher.
00:04:29: Obwohl sich das leichter anfühlt und es hört sich so toll an... Oh wenn mir einfach alles leicht in den Shows fällt wie wundervoll Es ist eine American Love Story mit Happy End oder...?
00:04:43: Und daran, dass Schmunzeln sich nichts zu vergleifen Weil wir kennen es, glaube ich auch alle diese Mantras und wundervollen Affimationen die man sich sagen kann.
00:04:55: Da kann ich einfach nur aus meiner Erfahrung sagen das funktioniert nicht solange ein System sich nicht sicher fühlt so lange ein System vor allem der Nervensystem irgendwie das Gefühl hat ist es neu?
00:05:07: das kennen wir nicht macht es zu Es sieht Gefahr in Dinge die nicht gefährlich sind aber weil es ein unbekanntes Terrain ist wäre das einfach komplett abgeschottet.
00:05:21: Und ich musste mich ganz langsam daran passen, okay?
00:05:24: Was bedeutet das?
00:05:25: denn?
00:05:25: leicht und da kommt auch wieder das Arbeiten mit unserem Körper, unser Nerven-Szenen, unsere Körper mitzunehmen.
00:05:36: Das ist wie der Kompass für dein Leben, dass du beginnst in dich hinein zu stören und nur mal mit diesen Sätzen arbeitest.
00:05:45: Okay!
00:05:45: Ich habe Ziel XY.
00:05:48: Dieses Ziel zu erreichen wird schwer.
00:05:52: Und das ist so diese alte Muster, die irgendwo im Unterbewusstsein abgelagert waren.
00:05:58: Okay?
00:05:59: Was macht es mit meinem Körper?
00:06:00: Ich spüre... Es macht eng!
00:06:04: Das fühlt sich nicht gut an aber es fühlt mich gewohnt an total interessant oder?
00:06:09: Es fühlt dich einfach normal an.
00:06:11: okay und jetzt gehe ich in den Satz rein.
00:06:14: dieses Ziel erreiche ich mit Leichtigkeit Und ich fühle, wie ein Brustkorb alles weit wird und aufgeht und sich so ein bisschen kripplich anfühlt.
00:06:24: Und gleichzeitig merke ich, wie mein Nervensystem einsetzt und sagt Moment das können wir nicht, ist es nicht sicher!
00:06:31: Und man dann zu lachen beginnt und zwar nicht aus dem Lachen heraus von... Ich sage jetzt mal Fröhlichkeit sondern aus der Unsicherheit daraus.
00:06:43: Das war so dieser Weg, den ich gegangen bin, Tag für Tag.
00:06:46: Dass wenn ich an neue Situationen gekommen bin... Ich immer wieder in meinen Körper gegangen bin von okay, gehe ich jetzt aus diese Selbstverständlichkeit heran, dass es schwer wird?
00:06:57: oder darf ich mir erlauben das ist diesmal leicht wird?
00:07:01: Und das war ein Riesengame-Changer für mich weil ich einfach gespürt habe, dass wir ein Thema haben uns Dinge wirklich zu erlaubenen!
00:07:11: Weil wir gelernt haben dass es schwer sein musste.
00:07:15: Wir kamen ganz viele Sprüche hoch, die ich von meinem Vater, von Großeltern, von Lehrern etc.
00:07:22: gehört habe.
00:07:23: gutes Geld zu verdienen muss schwer sein.
00:07:27: Harte Arbeit wird belohnt, Geld wächst nicht auf den Bäumen!
00:07:32: Wenn du wirklich etwas willst musst es dir hart
00:07:34: verdienen.".
00:07:35: Also das sind all diese Sprüche die da irgendwo rumflattern und gleichzeitig natürlich dann Erlebnisse die du in deinem Leben bereits durchlebt hast, die ja beweisen dass das die Wahrheit ist weil es hier da Ereignisse waren schwer.
00:07:52: Okay, und dann legt das System das automatisch ab unter okay ist einfach alles schwer.
00:07:58: aber ist es wirklich schwer?
00:08:01: Weil das schwer war da hinzukommen?
00:08:05: oder ist es das was in mir aus der Selbstverständlichkeit an die Sache rangeht?
00:08:10: Und dann kam so die Frage auch ok Was war jetzt zuerst?
00:08:13: War die schwere Situation Oder dieses Gefühl in mir dass er schwer sein muss.
00:08:19: Da sind wir wieder am Punkt von, was war zuerst?
00:08:21: Huhn oder Ei.
00:08:22: Und ich glaube der größte Moment, der größten Wendepunkt in dieser Geschichte bei mir war alleine schon die Erkenntnis dass ich unbewusst eine Selbstverständlichkeit entwickelt hatte und eine Art Faszination für das Schwere im Leben weil ich davon ausgegangen bin, dass nur dann wenn es wirklich schwer war für mich, ich das wirklich verdient hatte.
00:08:52: Nur wenn ich dann wirklich drauf geguckt habe, hab' ich jetzt einen größeren Selbstwert?
00:08:58: Bin ich jetzt genug?
00:09:01: Bin Ich jetzt wertvoller, weil's schwer war und laut dem wie ich es gelernt und abgelegt haben ist mir jetzt wirklich schwer verdient sehr schmerzhaft zu erkennen, nein ich habe durch das nicht mehr selbst wert.
00:09:17: Ich hab durch dass nicht das Gefühl, ich bin jetzt genug sondern eher das Gegenteil war der Fall und es war so schön dieser Weg dahin zu sehen.
00:09:28: okay wie viel Wert gebe ich mir selber?
00:09:32: Und wo?
00:09:34: überall sabotiere ich mich selber aufgrund von irgendwelchen Prägungen oder abgelegten Muster in mir.
00:09:43: Und es ist ein Weg dahin, diesen Mittelweg zu gehen und nicht eben in die Selbstoptimierungsschiene zu fallen oder überhaupt nicht hinzugucken und einfach weiterzugehen.
00:09:52: Stur auf das zuzulaufen in der Schwere weil es halt einfach so ist sondern wirklich mir bewusst zu werden.
00:10:01: ich möchte das verändern und Ich muss dann wegfinden der für mich stimmig ist Unser Körper uns geschenkt wurde als ein Kompass, dass wir wirklich immer wieder in und spüren dürfen.
00:10:16: Wie fühlt sich das für mich gerade an?
00:10:18: Was macht das gerade mit mir?
00:10:21: Und alleine Erkenntnisse darüber wie etwas ist mögen sie noch so schmerzhaft sein verändert so vieles.
00:10:30: Ich kann sagen, in den letzten Jahren ist mir dann immer mehr aufgefallen, dass nur schon weil ich an Situationen heran bin und gesagt habe okay Kurze Moment, bevor ich starte.
00:10:41: Ist in mir gerade wieder die Selbstverständlichkeit aktiv?
00:10:45: Dass es jetzt schwer werden muss.
00:10:48: Okay ja, gut ist da!
00:10:53: Was wäre wenn ich mich jetzt in dieser Situation erlauben würde dass auch leicht gehen darf und dann nicht in den Kopf verfallen und in die Analyse?
00:11:03: also sind wir auch so stark drin.
00:11:05: Wenn wir uns eine Frage stellen müssen wir auch gleich die Antwort hinterher schießen.
00:11:09: Was ist, wenn das nicht nötig ist?
00:11:12: Sondern wenn es einfach darum geht diese Fragestellungen in deinem Körper zu spüren und einfach mal zu gucken was passiert da.
00:11:20: Wir sind ja gedrimmt dass wir ganz viel tun müssen.
00:11:23: Wir müssen immer tun tun funktionieren funktionieren und funktionieren.
00:11:27: Und Wenn wir an moment zurücklehnen und einfach Mal unser laugen in dem Moment zu sein und so sagen okay was wäre, wenn ich mir jetzt hier erlauben würde dass es auch leicht geht und dann einfach das belassen damit zu gehen so gucken was passiert jetzt gerade mit mir?
00:11:47: was?
00:11:48: wo spürte ich das in meinem körper?
00:11:51: um mit solch kleinen schritten konnte ich diese perspektive um hundert achtzig grad drehen und es ist mir heutzutage mehr bewusst als jemals zuvor Wie viele Situationen ich jetzt in den letzten, sagen wir mal zwei Jahren mir angucke, dann sehe ich so okay Bau.
00:12:14: Das sind so viele Dinge die mir so viel leichter von der Hand gegangen sind.
00:12:21: Und auch ich habe heute immer noch Momente oder Situationen, wo ich reinfliege und merke so wow okay jetzt hab' ich's mir wieder besonders schwer gemacht weil sonst ist es ja nicht verdient.
00:12:31: Man muss immer wieder schmunzeln über mich selber aber da einfach auch zu verstehen ok Ich bin immer noch Mensch!
00:12:37: Es geht nicht darum am Ende des Weges alles abzuhaken und sagen Ok ich bin frei von all meinen Prägungen und Muster und hat meine Rucksäcke alle abgelegt.
00:12:47: Ich glaube, es geht viel mehr darum damit zu gehen.
00:12:50: Zu gucken wie kann ich dann mir ein Leben möglich machen was mehr Freude beinhaltet?
00:12:58: Was mich glücklich macht.
00:13:02: und wenn ich dann gucke wow in nur schon in den letzten zwei Jahren haben sich so viele Situationen so leicht ergeben und diese Schwere konnte sich schon komplett verändern immer wieder auch diese Anerkennung für dich selbst anfließen zu lassen.
00:13:19: Ich glaube, das ist so der wichtigste Punkt mitunter weil es ist etwas was wir komplett vergessen und ausblenden.
00:13:24: Wir dürfen uns selbst anerkennen für das Was wir bisher erreicht haben Und ich möchte ich genau jetzt dazu einladen dass du moment kurz inne hältst und tief in dich rein atmest und dich einfach mal anerkennst Für all die Wege jeden Schritt den Du gegangen bist bis zu diesem Moment jetzt, einfach diesen Moment im Jetzt mal wahrzunehmen und deine Großartigkeit darin.
00:13:58: Dass das eben keine Selbstverständlichkeit ist wie weit du bekommen bist sondern dich einfach mal dafür ohne Analysen was noch besser größer anders hätte sein können dass man auf die Seite zu stellen.
00:14:16: Ich bin stolz auf mich selbst und anerkenne mich selbst, wie sie hierher gekommen zu sein.
00:14:23: Was für ein Wahnsinnsweg!
00:14:26: Was für eine Reise!
00:14:29: Ja... Und damit lasse ich dich heute gehen.
00:14:34: Hoffe du hat das wieder mal ganz viel Spaß und die einen oder anderen Erkenntnisse, die du mit auf deinen Weg nehmen kannst.
00:14:41: Ich freue mich auf die nächste gemeinsame Folge mit dir.
00:14:45: Bis dahin alles Liebe.
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